WKSA Teil 5: Oah, jetzt aber schnell!

Jaaaa, wir müssen uns ein wenig ranhalten, es fehlt noch der Reißverschluss (bäh,was freu ich mich schon drauf, wenn die Karos sich beim Einnähen lustig gegeneinander verschieben werden…) und der Saum, der ja bekanntlich beim Tellerrock ewig dauert.

Aber wir schaffen das, jetzt noch schnell ein paar Hilda Plätzchen zur Stärkung essen und dann geht’s ab an die Nähmaschine!
Sind die nicht wunderhübsch?  Ich habe sie am Freitag zusammen mit meiner Mama (liebste Grüße!) gebacken:

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Am letzen Sonntag waren wir nach Weihnachtskleid terminschädlicher Sofalümmelei auch noch auf dem kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt in Lauterbach. Das war kalt aber auch sehr schön, obwohl meine Pommes in Currysoße ertränkt wurden. Nach dem Besuch hat mich allerdings noch einmal das schlechte Nähgewissen gepackt und ich habe mich an die Ärmel des Kleides gesetzt.

Keine sooo gute Idee:

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Merke:

Nähe lieber nicht mit 2 Glühwein im Bauch 🙂

Dieser „Zwangsjacken-Ärmel“ war nicht der letzte, den ich bei diesem Kleid raustrennen musste, die Dinger haben mir richtig Kopfschmerzen bereitet.

Wie man sieht, saß die Armkugel so gar nicht, schuld daran war wohl das Futter. Weil das Probekleid keines hatte, gab es da dieses Problem erst gar nicht, da hatte ich mich eher gewundert, dass sie auf Anhieb gepasst haben. Nun waren die Ärmel ganz merkwürdig verzogen und das große Auftrennen angesagt…

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Also habe ich das Futter irgendwann nicht mehr deckungsgleich mit dem Karostoff gelegt, so hatte er mehr Freiheit und sah nicht mehr so gezurrt aus. Von innen ist das Kleid dadurch keine Schönheit mehr, aber das sieht ja auch keiner. Hauptsache die Ärmel sind jetzt von außen hübsch puffig, wie sie sein sollen.

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Bei weiteren Varianten dieses Kleides (die es sicher geben wird!), werde ich zu Schonung meiner Nerven wahrscheinlkich auf das Ärmelfutter verzichten, wirklich nötig ist es ja nicht.

Meine schlaue Idee, den Kragen nach dem Einnähen nachträglich hinten in der Länge anzupassen war natürlich ziemlicher Schmuh, weil man da dann ja gar nicht mehr gescheit dran kommt. So musste ich die Naht nach dem Abschneiden hochprofessionell von oben absteppen…Fällt Dank der Karos nicht ganz so schlimm auf. Damit der Kragen hinten nicht aufklafft muss ich da noch ein unsichtbares Häkchen annähen.

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Die Rockteile sind inzwischen auch schon zusammen genäht, vorne hat das mit den Karos grandios zusammengepasst, hinten ist es leider nicht so doll geworden, also wider ein Sitzkleid 😉

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Es ist zwar noch ein bisschen Stoff übrig, aber für ein neues hinteres Rockteil wird es nicht ausreichen. Ich spiele da eher mit dem Gedanken ob ich -wenn es denn zeitlich hinhaut- noch einen Bindegürtel mit Paspelband nähe, ähnlich wie hier in schmal nähe.

Was sagt Ihr?

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Die Rocktaschen sind auch schon drin:

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Wir sind also auf der Zielgeraden!

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Bernd, geh mal beim Me Made Mittwoch spingsen, ob die anderen etwa alle schon fertig sind…
Bei der heutigen Gastgeberin Dodo sieht es ja schon sehr gut aus.

Bis nächste Woche, wir freuen uns schon auf das große Finale und Eure tollen Weihnachtskleider!

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17 replies »

  1. Auf dein Kleid freue ich mich schon besonders. Ich finde es jetzt schon grandios. Die Karos sitzen doch toll. Wie sagte jemand auf meinem Blog: Schau dir mal Kaufkleidung an, da passt fast das Karo fast nie. Deine Glühwein-Ärmelvariante finde ich sehr interessant. Vielleicht ein neuer Trend? „Seien Sie immer vorn dabei, melden Sie sich immer als erstes – mit diesem Kleid gar kein Problem“ :o)
    Zum Gürtel: Tolle Idee, wobei ich vermutlich einen einfarbig (schwarzen) nehmen würde. Aber mir fehlt wohl nur die Phantasie, mir deinen geplanten vorzustellen.
    LG Inselsommer

  2. oooch, ein falscher Ärmel geht auch ohne Glühwein, glaub mir… ich hatte den zweiten nicht gegengleich zugeschnitten…
    gutes Durchhaltevermögen für die gefühlten 500 m Rocksaum, die habe ich zum Glück bereits hinter mir…

    LG
    sjoe

  3. Das wird aber chic. Das Bolerojäckchen sieht süß aus und den Stoff finde ich auch klasse. Ich bin schon ganz gespannt auf Tragefotos. Ich wünsche Dir eine schöne Woche!
    LG Carolin

  4. Über den „GlühweinÄrmel“ hab ich herzlich lachen müssen. Ansonsten sieht das Kleid klasse aus. Karopassung ist mir ein Graus , aber ich finde sie sooo toll. Deine Idee mit dem Paspelmiedergürtel finde ich super!
    LG Dodo

  5. Zunächst mal: das sieht alles sehr gut aus.
    Dann: bei deinem 1. Bild und der Info von vorher, dass du auf dem Weihnachtmarkt warst, trieb es mir unweigerlich ein Schmunzeln ins Gesicht und ohne weiterzulesen hatte ich sofort den Glühwein im Verdacht. Super gelöst die ganze Sache.
    Grüße Alexandra

  6. Boah das sieht ja total toll aus! Großartig! Bin schon voll gespannt auf Outfit-Bilder!
    Gut, dass du das Ärmel Problem noch lösen konntest. Ist doch wurscht wie’s von innen aussieht 🙂
    LG!

  7. Oh, das sieht doch wirklich gut aus! Respekt, ich hätte sicherlich zu wenig Geduld mich noch damit zu befassen ob das Karomuster richtig zusammen genäht wird. *hüstel*
    Das mit dem Ärmel hätte mir auch passieren können. (Dazu braucht es bei mir nicht mal alkoholischen Einfluss… ^^°)
    Ich fände so einen Bindegürtel gar nicht sooo schlecht, muss ich gestehen. 🙂
    Bin mal gespannt wie das fertige Kleid dann getragen aussieht!

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