Me Made Mittwoch #39: Waxirock

Endlich Sommer und endlich habe ich auch einen Waxirock, ich liebäugelte schon seit einiger Zeit mit so einem Teil.

Erst letzte Woche wieder beim MMM gesehen bei Karin, die schon länger mit diesen herrlich kribbelbunten afrikanischen Stoffen experimentiert und hier sogar eine Link Party für Freunde des Waxprints mit jeder Menge wunderbaren Beispielen für uns veranstaltet.

Sie sitzt in Köln natürlich auch direkt an der Quelle. Wie ich festgestellt habe, ist es in der Provinz gar nicht so einfach an Waxprints zu gelangen, ohne horrende Versandkosten aus England oder gar noch weiter zu produzieren. Bei Dawanda gibt es viele, viele schöne Stoffe, aber 27 € nur für den Transport war mir dann doch zuviel. Mäh.

Ich wurde schliesslich beim großen A. fündig (mein erster Stoffkauf dort überhaupt), hier bekommt man 6 Yards (ca. 5,50 m) für 30 € und der Versand aus Holland hält sich mit knapp 7  €i n Grenzen. Für meine ersten Waxprint-Experimente also genau richtig. Ein bisschen Mut gehört ja schon dazu, die daraus genähten Sachen auch tatsächlich zu tragen, denn unauffällig ist anders…

Bei dem großartigen Sommerwetter gestern durfte der Rock sogar mit ins Büro und abends konnte man davon sogar erstaunlich knitterfreie Fotos machen:

collage 5

collage 4

Den Rock, den ich heute zeige habe ich aus Kostengründen also nicht unbedingt aus einem Design meiner ersten Wahl genäht, mittlerweile mag ich das Muster und die Farben aber sehr, auch wenn es sicher nicht jedermanns Sache ist. Der Stoff ist auch nach dem Waschen noch sehr steif, das sollte man bei der Schnittauswahl bedenken.

Beim Zuschneiden oder beim Vlieseline Aufbügeln auf die Belege kann es bisweilen etwas gefährlich sein, dass Waxprints traditionell auf der rechten und der linken Seite komplett gleich aussehen.

Der Schnitt für den Rock ist aus der Fashion Style 04/2015, mit Kellerfalten und Bindegürtel perfekt für den festen Stoff. Der Schnitt geht aber auch gut für weichere Stoffe, wie man an den Flamingos sieht:

collage 6 (2)

Bei den schicken Vögelchen (die ich auch noch einmal mit besseren Fotos zeigen werde, solange könnt Ihr Euch an Katrins Flamingos erfreuen!) hatte ich große Probleme mit der Menge des Stoffes, denn die Schnitteile sind durch die Kellerfalten wahnsinnig breit und die Borte schränkt das Auflegen der Schnittteile enorm ein. Das hab ich irgendwie hingezwirbelt, aber ich fürchte, ich muss hinten noch einmal auftrennen, weil ich dort die Falten falsch herum gelegt habe, was mir aber erst beim Nähen der Waxprint-Variante auffiel. Sieht komisch aus. Blöd.

Zurück nach Afrika…

collage 1

Perfekt zum Rock passt meine heiß geliebte selbst gefärbte dunkelblaue Holzkette, die übrigens auch an einem sehr schwitzigen Tag weder auf das weiße T-Shirt noch auf die Haut ab gefärbt hat.

Gefüttert ist der Rock -natürlich farblich passend- in qietschorange, sieht keiner, aber ich weiß es und freue mich:

collage 2

collage 3

Hat Karin noch mehr Mittwochsnäherinnen auf den Waxprint-Geschmack gebracht? Oder was tragen die anderen Damen beim Me Made Mittwoch bei dieser Hitze?

Folgen Sie mir unauffällig…

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10 replies »

  1. Ah super. Ich liebe die afrikanischen Waxstoffe und hatte mir vor Jahren einen schmalen Rock in violett genäht, mit passender Clutch. Schmale Röcke trage ich nicht mehr, dein Schnitt jedoch wäre genau das Richtige für mich Rockmuffel.
    Liebe Grüsse,
    Claudine

  2. Ja, so ein Rock ist ein Statement. Aber es gibt Tage, da geht das gut mit den Statementklamotten. Mir gefällt, dein Waxi auch ganz hervorragend1

  3. Hallo, ich finde den Rock superschön.
    Es kommt alles wieder in Mode und daran merke ich, das ich älter werde. Meine Mama trug solche Schnitte schon als ich klein war. Daran erinnere ich mich noch.
    Sieht aber immer wieder gut aus. 🙂
    Lieben Gruß
    Martamam

  4. Ja, Waxprints sind einfach unglaublich verführerisch. Mir gefällt das Muster deines Rockes sehr gut und den Schnitt muss ich wohl auch mal ausprobieren. Herzliche Grüße, Nina

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