MeMadeMay 2017: Woche 4+5

Nun ist der Mai vorbei und ich schulde Euch noch die restlichen Outfits aus den Wochen vier und fünf. Der MeMadeMay 2017 hat viel Spaß gemacht, vielen Dank an Zoe für die schöne Idee, die schon seit Jahren so wunderbar die Nähnerds untereinander besser kennen lernen hilft!

Besonders auf Instagram habe ich viele neue inspirierende Accounts entdeckt und kam mit dem  Stöbern zu #mmmay kaum noch hinterher, vielen Dank für Eure großartigen Beiträge, Herzen und netten Kommentare!

Das waren die beliebtesten Outfits aus dem Hause Nadelbernd:

Ich selbst hatte morgens als Schlecht-aus-dem-Quark-Kommerin durch die Foto-Dokumentation doch etwas Stress mit meinem ohnehin desaströsen Zeitmanagement und bin nach 4,5 Wochen trotz aller Freude an der Sache auch froh, dass ich jetzt wieder wie gewohnt ein bisschen trödeln kann anstatt in Hetze Spiegel-Selfies zu schiessen.

 

Was hat´s gebracht?

Ich habe festgestellt, dass ich inzwischen wirklich mehr als genug tragbares Selbstgenähtes im Schrank habe. Hatte ich letztes Jahr noch nicht mitgemacht, weil ich Angst hatte mit meinem Eigenkreationen nicht durch den Monat zu kommen,  hätte ich diesmal bestimmt locker noch einen weiteren geschafft ohne ein Outfit doppelt tragen zu müssen.

Das führt mich nun als erste Erkenntnis aus dem MeMadeMay zu dem Schluss, es in den folgenden Sommermonaten etwas langsamer mit dem Nähen angehen zu lassen, ich kann die vielen Teile, die ich in den letzten Monaten wie eine Verrückte genäht habe gar nicht richtig würdigen, weil ich nicht hinterher komme das alles zu tragen…vom darüber bloggen mal gar nicht zu reden.

Brauche ich das alles wirklich?! Oder prüfe ich den ganzen Plunder auf Kombinierfähigkeit und sortiere demnächst noch einmal kräftig aus? Und bremse ich mich in Zukunft mehr beim Stoffkauf? Muss ich wirklich immer gleich alles kaufen, weil es so hübsch ist? Ich hasse nichts mehr als einen Schrank, der so voll ist, dass man kein Kleidungsstück mehr ohne große Kraftanstrengung herausziehen kann und der deswegen Null Übersicht bietet. Nähe ich mittlerweile so wahllos, wie ich früher Billu-Klamotten gekauft habe? Muss das sein?! Oder nähe ich demnächst lieber weniger und dafür aus bevorzugt hochwertigen Stoffen? Oder nähe ich einfach mehr für andere? Denn Spaß macht es ja nach wie vor und ist Entspannung und ein schöner Ausgleich zur täglichen Arbeit am PC. Einen „Auftrag“ für ein Hochzeitsgastkleid habe ich todesmutig schon mal angenommen und Herr B. nölt auch gelegentlich nach Hemden und Westen.

Immerhin habe ich es tatsächlich geschafft, den ganzen Mai hindurch die Stoffdiät durchzuziehen, habe keinen Zentimeter Stoff gekauft und stattdessen nur aus dem Regal genäht. So bin ich nun stolze Trägerin hübscher neuer Teile, die sicher nie entstanden wären, wenn ich wie üblich immer wieder hemmungslos neuen Stoff oben drauf gebuttert hätte.

Neue MeMades aus dem Mai:

 

Outfits aus Woche 4

In Woche 4 waren wir im Urlaub in Südtirol am ersten Tag war das Wetter nicht ganz so gut, also gab es einen Shopping-Trip nach Bozen in einem ganzen Tellerrock aus leichtem Baumwollstoff mit passendem Bindegürtel:

 

Dank eines entzückenden Magen-Darm-Infekts war es mit Wandern den ganzen Urlaub eher mau, klapprig wie ich war, war ich leider nur zu kleinen Ausflügen zu gebrauchen. In Meran trug ich das Rosenkleid (wieder mit passendem Bindegürtel) , ein CamiDress von Pauline Alice:

 

Auf der Heimfahrt machten wir noch einen Abstecher nach Brixen, da war das bequeme und lässige Blaumannkleid („The Sunday Set“ von Cotton & Chalk) genau richtig:

 

Wieder zurück zu Hause ging es am Freitag im Annadress von By Hand London zum Eivor-Konzert:

 

Outfits aus Woche 5

Urlaub vorbei und ab ins Büro im Vintage-Rock aus traumschönen Stoff von Poppy Ray nach eigenem Bastelschnitt:

Piratenlook mit Flintpant von Megan Nielsen in der Ritzerote-Variante aus wunderbar fließendem Stoff, der dem Schnitt sehr gut tut. Wieder mit dem lustigen Zipfelverschluss, den ich so gerne mag. Eine hellblaue Flint aus Baumwollstoff kennt Ihr schon aus Woche 3:

 

Letzter Tag des MeMadeMay im nächsten Camidress von Pauline Alice aus türkisem Baumwollstoff, hübsch sommerlich kombiniert mit roten Accessoires:

Und auch unten drunter gab es mit dem Unterkleid „Melinda“ von TOSCAminni Selbstgenähtes -natürlich farblich perfekt passend:

Ich bin gespannt, wie voll mein Schrank im nächsten Mai sein wird…ich mache auf jeden Fall wieder mit!

 

 

 

 

 

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4 replies »

  1. Brauchen tut man das sicher alles nicht! Ich sehe absolut keine Notwendigkeit, warum sich 31 Tage lang kein Outfit wiederholen sollte. Es ist purer Luxus. Doch warum sollte man ihn sich nicht gönnen, wenn er einen Ausgleich zum Job schafft, Spaß macht … Es gibt meiner Meinung nach Schlimmeres als den exzessiven Konsum von Stoff (zum Nähen). Regelmäßig ausmisten, für Andere nähen scheinen mir die besseren Ideen, als weniger zu nähen. Herzlichen Dank für diesen wundervollen mmmay, ich habe viele Anregungen mitgenommen. LG, Manuela

    • Liebe Nina, jetzt ist der vollständige Name weg, sorry und keine Ahnung, wie er da gelandet ist! Ich habe hier in letzter Zeit oft mit merkwürdige Dinge zum tun…Vielen Dank für Deinen Kommentar, das Nähen einstellen werde ich sicher auch nicht, aber irgendwas muss ich mir überlegen. Nach der Stoffdiät im Mai bin ich gleich Angfang Juni schon im Stoffladen und auf dem Flohmarkt rückfällig geworden und die beiden Röcke brauche ich unbedingt noch diesen Sommer…

      Liebe Grüße,
      Nadine

  2. Genau die selben Fragen habe ich mir am Ende des Monats auch gestellt. Als ich noch Kleidung kaufte, war mein Kleiderschrank NIE so VOLL. Jetzt wird es eng darin, obwohl ich angebaut habe. Leider enthält er nahezu ausschließlich Lieblingsstücke, da ich vor wenigen Wochen ordentlich ausgemistet habe. Also, was tun? Das Nähen aufgeben für das nächste Jahr, wohl kaum. Tja, und nun… ?
    Ich vermute, dass du das selbe Problem hast, denn du hast 31 Tage ausschließlich allerschönste Sachen gezeigt. So ein Mist 😉. Herzliche Grüße und vielen Dank für den inspirierenden mmmay17! Nina

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